Presseartikel zur gelungenen Ausstellungseröffnung!

Foto Presse
Foto: Klaus Dieker; Quelle: RP Moers online

Wie berührt war ich, als ich die Kirche betreten habe und zum ersten Mal die großformatigen Portraits bewundern konnte. Die sehr feinfühlig ausgewählten Zitate. Wie besonders war der Moment, zum ersten Mal das Buch in den Händen zu halten und durchzublättern.

Vielleicht liegt es daran, dass es so ein emotionales Thema ist. Wenn man sein Erleben der Versöhnung so öffentlich macht, dann zeigt man auch seine Verletzlichkeit. Und genau das braucht es auch, um anderen Mut zu machen. Sich zu zeigen und zuzugeben: hier ich war verletzt. Das hat mich verletzt. Und genau da ist etwas geschehen in meinem Leben, das mich heute anders auf die Dinge schauen lässt. Heute mit Freundlichkeit.

Und wie die Reaktion der Besucher spiegelt, ist es gut, dass dieses Thema angesprochen wird. Das dem Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Und auch in der Presse fand die Ausstellungseröffnung guten Anklang, wie ihr in dem Artikel über diesen Link nachlesen könnt.
Außerhalb der Veranstaltungen ist die Ausstellung in dieser Woche zu folgenden Zeiten geöffnet:
Mittwoch: 17:00 Uhr – 18:30 Uhr
Freitag und Samstag: 11:00 Uhr – 15:00 Uhr

Lasst die Atmosphäre, die Bilder, die Bücher gern vor Ort auf euch wirken!

 

 

 

 

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Woche der Begegnung

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Woche der Begegnung im Rahmen des Projektes „Du hast mich freundlich angesehen“: Dazu gibt es vom 16. bis 22. September 2017 unter der Regie der Stadtkirche Moers und des Ev. Familienbildungswerks vielfältige Aktionen in dem Moerser Wahrzeichen.

„Die Welt ist voller Konflikte. Nicht nur weit weg. Auch ganz nah. Und in der eigenen Familie. Schwer auszuhalten. Was wir brauchen sind Geschichten, die uns Mut machen, an Versöhnung zu glauben, um nicht zu resignieren“, erläutert Andrea Kröger, die das Projekt als Leiterin des Familienbildungswerks koordiniert.

Um diesen Gedanken mit Leben zu füllen, haben unterschiedliche Menschen bei einer professionell begleiteten Schreibwerkstatt ihre persönlichen Versöhnungsgeschichten aufgeschrieben, die den Lesern Mut machen sollen.
Fotografin Andrea Zmrzlak hat die Erzählerinnen und Erzähler in ausdrucksstarken Fotografien porträtiert. Das Ergebnis ist einem schön und wertig gestalteten Buch zusammengefasst.
Ausstellung, Buchvorstellung und Musik
Die Woche beginnt mit der Eröffnung einer Ausstellung, bei der die Bilder zu sehen sind, um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche, Klosterstraße 5.
Bei der anschließenden Ausstellungseröffnung um 19 Uhr wird das Buch vorgestellt und die Besucher bekommen einen Einblick in die darin erzählten Geschichten. Mit dabei ist neben der Fotografin auch der Chor Querbeat, der für die musikalische Gestaltung sorgt. Das Atelier Wilma Specht zeichnet flying portraits.
Macherinnen erzählen die Geschichten die hinter den Bildern stehen

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Foto: Chor Querbeat; Quelle: Chor Querbeat

Gespräch zur Ausstellung
Am 17. September gibt es unter dem Leitsatz „Ansehen – begegnen – erzählen“ ein Gespräch zur Ausstellung. Die Macherinnen führen durch die Ausstellung und erzählen von den Geschichten, die hinter den Bildern stehen. Anschließend können sich die Besucherinnen und Besucher bei einer Tasse Kaffee darüber austauschen und über Erfahrungen aus dem eigenen Leben ins Gespräch kommen.
Beginn ist um 13 Uhr, Ende gegen 15 Uhr.
Theaterprojekt für Jugendliche
Für Jugendliche gedacht ist ein Theaterprojekt des Schlosstheaters am 18. September. Unter der Fragestellung „Was passiert, wenn ich einen Menschen freundlich anschaue?“, setzen sie sich zusammen mit Holger Runge und Robert Hütteinger vom Schlosstheater sowie Marcel Bauer, Jugendleiter der Ev. Kirchengemeinde Moers, darstellerisch mit dem Thema auseinander.
Der Workshop ist im Schlosstheater, Kastell 6, von 16 bis 20 Uhr.
Wer teilnehmen möchte, kann sich vorab nähere Informationen holen.
Telefon: Martina Oertel, 02066 7467.

Das „Dalmanuta“ des Herzens
Im blauen Raum der Stadtkirche geht es am 18.September von 19.30 bis 21 Uhr um die „Drei Schlüssel zur Vergebung“.
Peter Michael Dieckmann, Kriminalbeamter, Buchautor und Meditationslehrer spricht über das „Dalmanuta“ des Herzens, einem Ort im Inneren jedes Menschen, an dem Vergebung möglich ist und Wunden heilen können. Dalmanuta hat seinen Ursprung in der Bibel. Es ist nach der Region am See Genezareth benannt, in der Jesus Wunder vollbrachte.
Wer teilnehmen will, meldet sich beim Ev. Familienbildungswerk Kirchenkreis Moers an. Telefon: 02841 100135. Kostenbeitrag: 8 Euro.
Achtsamkeit und mit Freude
Der bekannte Theologe und Autor Pierre Stutz ist am 19. September in der Stadtkirche zu Gast. In seinem Vortrag zeigt er anhand seines eigenen spirituellen Tagebuchs, wie ein eigener Weg durch Achtsamkeit und mit Freude gelingen kann.
Zu zahlen sind 15 Euro. Im Vorverkauf in der Barbara Buchhandlung, Burgstraße 3, kosten die Karten 10 Euro.
An Kinder und ihre Eltern gedacht
Für Kinder und ihre Eltern gedacht ist ein „Spielcafé“ am 22. September ebenfalls in der Stadtkirche. Kleine und große Besucher erleben die Ausstellung mit spannenden Aktionen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Gerhard-Tersteegen-Haus, Haagstraße 11.
Das Spielcafé dauert eineinhalb Stunden.

Ausblick:

„Vergib um deiner selbst willen“
Ein 2-tägiges Meditations-Seminar
Im Leben begegnen uns Ereignisse oder Personen, die Verletzungen in uns auslösen können. Und auch wir können emotionale Verletzungen auslösen. Oftmals völlig unbewusst und ungewollt. Vergebung hilft, emotionale Verletzungen zu heilen. Und an der Stelle, an der noch keine Vergebung möglich ist, kann auch die Entscheidung nicht vergeben zu müssen, innere Ruhe bringen.
Durch meditative Übungen, begleitet von Musik und kurzen Vorträgen gehen wir eine Verabredung mit uns selbst ein, um Versöhnung mit unserem Leben entstehen zu lassen.
Simone Osteroth, Betriebswirtin, Notfallseelsorgerin und Meditationslehrerin
Ev. Gemeindehaus Schwafheim, Ackerstr. 180, 47447 Moers
Kosten: 75,- (+ Beitrag für Mahlzeiten und Getränke)
Anmeldung: Neues Ev. Forum / Familienbildungswerk Kirchenkreis Moers I Anmeldeschluss: 28. September; Telefon: 02841 100135;
E-Mail: neuesevforum@kirche-moers.de

Film zum Interview: Den Mördern die Hand geben? Versöhnung in Ruanda

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Fotograf: Peter Höll

Ich hatte die Möglickeit, diesen beeindruckenden Abend live zu erleben. Ich war sehr berührt von den Berichten aus Ruanda von Esther Mujawabo. Umso mehr freue ich mich, dass ich den Film zur diesem Interview  hier präsentieren kann.

Ich  will gar nicht viel vorgreifen. Dieser Film lohnt sich, angeschaut zu werden. Was für ein Beispiel von Versöhnung in Anbetracht dieser Verbrechen. Einer der vielen Sätze, der mich besonders beeindruckt hat: „Trauere nicht über das, was Du verloren hast. Sondern sei dankbar für das, was dir geblieben ist.“

Vielen Dank an Esther Mujawabo und an Monika Hanewinkel. Sie hat das Interview geführt. Sie ist freie Journalistin und arbeitet seit 30 Jahren für den WDR.

Hier der Link zum Film

 

„Vergib um deiner selbst willen“ 2-tägiges Meditations-Seminar

Vergebung hilft, emotionale Verletzungen zu heilen.
Durch meditative Übungen, begleitet von Musik und kurzen Vorträgen gehen wir eine Verabredung mit uns selbst ein.
Wir kommen in Kontakt mit uns selbst. Mit unseren Gefühlen. Geben ihnen Raum und die Möglichkeit, Versöhnung mit unserem Leben entstehen zu lassen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Nach der Schreibwerkstatt freue ich mich, ein weiteres Seminar im Rahmen dieses Projektes anbeten zu dürfen.

Wann?
Am 14. und 15. Oktober 2017, jeweils von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Leitung?
Simone Osteroth; Meditationslehrerin nach dem Dalmanuta-Prinzip, Notfallseelsorgerin & Betriebswirtin

Wo?
Ev. Gemeindehaus Schwafheim, Ackerstr. 180, 47447 Moers

Kosten?
75 Euro

Anmeldung?
Tel: 02841 – 100 135
neuesevforum@kirche-moers.de

Herzliche Einladung zu einem besonderen Tagesseminar: Wie Versöhnung uns die Tür zu neuem Leben öffnet

Wir haben vielleicht Ungerechtigkeit erfahren, Verrat oder Lügen und Betrug.
Vielleicht auch durch einen Mensch, mit dem wir in Liebe oder Freundschaft verbunden waren.
Das ist für uns auf der menschlichen Ebene schwer zu verarbeiten.
Und doch gibt es in uns eine tiefe Sehnsucht, diese Erfahrungen zu überwinden und Aussöhnung zu finden, um sich wieder kraftvoll dem Fluss des Lebens zuwenden zu können.

Dieses Seminar möchte Ihnen einen Weg der Versöhnung aufzeigen, den man Schritt für Schritt gehen kann –
ganz im eigenen inneren Tempo.
Gemeinsam wollen wir einen Ort kennen lernen, an dem Kränkungen nicht mehr möglich sind.
Hier ruhen wir aus! Hier sammeln wir Kraft!

Wann und Wo?
Samstag, 8. Juli 2017 von 10.00 bis 17.00 Uhr
Haus der Generationen / Grote Gert 50 in 47495 Rheinberg

Dozentin?
Ursel Neef, Institut für Psychosynthese und interpersonale Psychologie

Beitrag?
45.- € (Kostenbeitrag für Mahlzeit und Getränke vor Ort)

Anmeldung?
Neues Ev. Forum Telefon: 02841 100135; E-Mail: neuesevforum@kirche-moers.de
Organisation: Andrea Kröger, Ev. Familienbildungswerk Moers
Anmeldeschluss?
26. Juni 2017

Das Buch zum Projekt kann schon vorbestellt werden!

Menschen haben ihre Geschichte mit uns geteilt. Fotos sind passend zu den Geschichten entstanden.
Unter anderem in der Schreibwerkstatt sind die Geschichten zu Papier gebracht worden.
Wie ihr auf den Fotos seht, wurden die Fotos und Geschichten zusammen gefügt, sortiert und finden nun Platz in einem Buch.

Damit sie nicht nur in der Woche der Begegnung in der Stadtkirche Moers ausgestellt werden, verwirklicht sich die Projektidee in einem Buch.
Damit die Geschichten auch über das Projekt hinaus anderen Menschen Mut machen können.

Das Buch kann über ihre Buchhandlung vor Ort vorbestellt werden.
Natürlich auch bei der Barbara Buchhandlung in der Burgstr. 3 in Moers; Tel: 02841 9992799. Zumal die Geschichte der Barbara Buchhandlung auch im Buch nachzulesen ist.
Oder über diesen Link beim Neukirchener Verlag oder bei Amazon.

Hier schon mal ein Blick ins Buch:

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Ich bin schon sehr gespannt darauf, dieses Buch endlich in den Händen halten zu dürfen und wünsche euch auch viel Spaß und vielleicht auch neue Erkenntnisse damit.