Schreibwerkstatt: letzte Vorbereitungen!

Am Samstag, den 14.01.2017 ab 10:00 Uhr ist es endlich Zeit für unsere Schreibwerkstatt.
Ich bin schon in heller Aufregung und Vorfreude.
Beschäftigt mit den letzten Vorbereitungen und immer wieder kommen mir neue Ideen, die nach Beachtung schreien.
Vielleicht hast Du ja noch Interesse an einer Teilnahme?
Alle Informationen findest Du unter der Kategorie „Schreibwerkstatt“

Bei den Vorbereitungen bin ich auch auf alte Geschichten aus vergangener Zeit gestoßen. Als ich vor einigen Jahren noch Teilnehmerin war. Eine möchte ich gern mit euch teilen. Schon erstaunlich, was manchmal entsteht, wenn ein kreativer Raum zum ausprobieren entsteht:

karte-schreibwerkstatt
Quelle: Postkarte aus der Jahresausstellung Kunst aus Neuss 2001/ 2002;   Ada Blochwitz; Könige aus Tabellenpapier II; Kulturforum Alte Post Neuss

Aufgabe war es, aus einer  willkürlich gezogenen Postkarte eine Geschichte entstehen zu lassen. Und das war mein Ergebnis zu dieser Postkarte:

Der Skeptiker und der Abwartende!

Der Skeptiker und der Abwartende schreiten gemeinsam durch das Land. Unzertrennlich haben sie sich vor vielen Jahren auf den Weg gemacht. Ihr Ziel sind Begegnungen mit Menschen. Bis heute ist nicht geklärt, ob diese Begegnungen bewusst gewählt sind oder von zufälliger Natur.
Nicht immer werden sie freundlich empfangen. Aber erhalten so viel Zuwendung, dass sie sich nicht mehr über ihren Lebensunterhalt kümmern müssen. Sie werden auf ihrer Reise ausreichend um- und versorgt. Sie reden nicht viel. Allein ihr Ausdruck versetzt die Menschen in einen Zustand, der bewirkt, über sich und ihr Leben nachzudenken.
Oft vollzieht sich ein Wandel, der magisches hervorbringt. Allein bei denen, die Veränderung ablehnen und ihre Mauern hochziehen, lösen die beiden Angst und Schrecken aus. Diese Menschen ergreifen schnell die Flucht. In diesem Moment unwissend, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, an dem ein Ausweichen unumgänglich sein wird. Denn alles hat seine Zeit. 
Der Skeptiker hat ein untrügliches Gespür dafür, wenn Menschen sich nicht auf ihrem Weg befinden und allein das Hochziehen einer Augenbraue und das Vorstrecken des Kopfes lässt den Menschen hinterfragen, was in seinem Leben wirklich zählt und welche Bedürfnisse es zur Zeit zu stillen gibt. 
Der Abwartende nimmt sich Zeit. Er hört  zu und lässt die Worte nachhallen. Auch wenn er kein Mensch der großen Worte ist, erscheint er doch als Respektperson. Durch seine Ruhe vermittelt er den Menschen ein Gefühl, im Hier und Jetzt genau so wie man ist, richtig zu sein. 
Sie haben viel erlebt und viel gehört auf ihren Reisen. Viel Zuwendung aber auch enorme Ablehnung erfahren. Und doch ihre Mission niemals in Frage gestellt!

Nachdem ich diesen Text heute nach Jahren wieder gelesen habe, ist mir bewusst geworden, dass ich mit den Jahren auch meine eigne Mission entwickelt habe und auch diese nicht in Frage stelle.
Und ein Punkt meiner Mission ist diese Schreibwerkstatt. Euch eine Begleiterin zu sein. Einen kreativen Rahmen zu schaffen, damit eure ganz persönlichen Geschichten entstehen können. Ich bin schon sehr gespannt auf das, was durch euch hinaus fließen will.

Und ich zitiere an dieser Stelle gern RUMI, da es gerade so passend scheint:
Jenseits von Richtig und Falsch gibt es einen Ort,
dort treffen wir uns!

Ich freue mich auf euch und kann euch verraten: Andrea Kröger und Andrea Zmrzlak freuen sich mindestens genauso auf euch!

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