Impressionen aus der Schreibwerkstatt

Uuuiiii, schon ein paar Tage vergangen seit dem letzten Artikel und der Schreibwerkstatt. Es gab eine kleine Auszeit und einige To Do´s zwischendurch. Obwohl vieles eigentlich kein wirkliches „TO Do…“ war, sondern mehr ein „Ich will…“. Habe ich mir für 2017 vorgenommen. Die „To Do´s“ mehr in ein „Ich will“ umzuwandlen. Vieles fühlt sich nur dadurch schon anders an. Probiere es doch auch mal aus.

Die Schreibwerkstatt war definitv ein „Ich will“ für mich und auch für die Teilnehmer. Wir haben einen wunderschönen Tag verbracht. Es sind beeindruckende Geschichten zur Veröhnung entstanden. In den unterschiedlichen Facetten. Sie haben mich berührt in ihrer Offenheit. Und die Heilung, die durch die Versöhnung entstanden ist, war spürbar. Es entstand ein Bewußtsein über die Freundlichkeit und Hilfe, die uns im Alltag entgegen gebracht wird. Und wir als Gruppe sind uns definitiv mit Freundlichkeit und einer großen Wertschätzung begegnet.
Neben den Geschichten sind zum Schluss bei jedem Einzelnen noch tolle Sinnsprüche entstanden. Aus 4 Wörtern, die wahllos gezogen wurden.
Hier ein kleiner Vorgeschmack davon:

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Foto: Andrea Zmrzlak

„Es ist eine Gnade, wenn man mit seiner Familie zu Hause lachen kann.“
(Hildegard)
oder aus den Worten Leben, Toleranz, Lächeln, Gemeinschaft wurde:
Das Wichtigste in einer Gemeinschaft ist Toleranz gegenüber dem anderen. Dann beginnt jeder Tag im Leben mit einem Lächeln.
(Kathrin Olzog)
Verblüffend, oder? Ich war beeindruckt von dem was dort selbst zum Schluss aus 4Worten noch entstanden ist. Ihr könnt gespannt sein.
Weitere Texte und Impressionen werden hier in den nächsten Tagen noch folgen.

Einen schönen Abend wünscht euch Simone!

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Versöhnung Raum und Zeit geben

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Foto: Andrea Zmrzlak

Der Raum ist vorbereitet. Stifte und Zettel liegen bereit.
Die ersten Frühlingsblüher sind schon eingezogen.

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Foto: Andrea Zmrzlak

Warmes Licht leuchtet und die Stühle warten darauf, dass Platz genommen wird.
Der Raum für Versöhnung ist bereitet.
Und morgen werden sich mutige Menschen einen Platz aussuchen, um sich Zeit zu nehmen, damit ihre Geschichten der Versöhnung in der Schreibwerkstatt entstehen können.
Teilweise sind sie sogar bereits niedergeschrieben. Geschichten, die sich ihren Weg bahnten. Damit der Dank an fremde Menschen, die in schweren Zeiten beistanden, nicht untergeht.Oder auch weil die Zeit bereits reif war, die heilsame und positive Entwicklung nieder zu schreiben.
Ich bin berührt von dem Interesse, an dieser Schreibwerkstatt mitzumachen.
Berührt von der Bereitschaft, die eigene Geschichte zu teilen, damit auch andere daran Mut zur Versöhnung fassen können.
Ich bin dankbar, dass wir für die Schreibwerkstatt den Kunstraum 70 unserer Fotografin Andrea Zmrzlak nutzen können. Dass dort liebevoll eine Atmosphäre geschaffen wurde, die dem Anlass angemessen ist.
Ich bin gespannt. Auf euch. Auf eure Geschichten. Auf die Zeilen, die morgen entstehen.
Beeindruckt von dem, was bereits da ist.

Die Schreibwerkstatt morgen ist bereits ausgebucht.
Solltest Du noch nicht dabei sein, aber Interesse an einem weiteren Termin haben, dann sende uns einfach eine Nachricht.
Und die Teilnahme am Projekt ist natürlich auch unabhängig davon möglich.

Schreibwerkstatt: letzte Vorbereitungen!

Am Samstag, den 14.01.2017 ab 10:00 Uhr ist es endlich Zeit für unsere Schreibwerkstatt.
Ich bin schon in heller Aufregung und Vorfreude.
Beschäftigt mit den letzten Vorbereitungen und immer wieder kommen mir neue Ideen, die nach Beachtung schreien.
Vielleicht hast Du ja noch Interesse an einer Teilnahme?
Alle Informationen findest Du unter der Kategorie „Schreibwerkstatt“

Bei den Vorbereitungen bin ich auch auf alte Geschichten aus vergangener Zeit gestoßen. Als ich vor einigen Jahren noch Teilnehmerin war. Eine möchte ich gern mit euch teilen. Schon erstaunlich, was manchmal entsteht, wenn ein kreativer Raum zum ausprobieren entsteht:

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Quelle: Postkarte aus der Jahresausstellung Kunst aus Neuss 2001/ 2002;   Ada Blochwitz; Könige aus Tabellenpapier II; Kulturforum Alte Post Neuss

Aufgabe war es, aus einer  willkürlich gezogenen Postkarte eine Geschichte entstehen zu lassen. Und das war mein Ergebnis zu dieser Postkarte:

Der Skeptiker und der Abwartende!

Der Skeptiker und der Abwartende schreiten gemeinsam durch das Land. Unzertrennlich haben sie sich vor vielen Jahren auf den Weg gemacht. Ihr Ziel sind Begegnungen mit Menschen. Bis heute ist nicht geklärt, ob diese Begegnungen bewusst gewählt sind oder von zufälliger Natur.
Nicht immer werden sie freundlich empfangen. Aber erhalten so viel Zuwendung, dass sie sich nicht mehr über ihren Lebensunterhalt kümmern müssen. Sie werden auf ihrer Reise ausreichend um- und versorgt. Sie reden nicht viel. Allein ihr Ausdruck versetzt die Menschen in einen Zustand, der bewirkt, über sich und ihr Leben nachzudenken.
Oft vollzieht sich ein Wandel, der magisches hervorbringt. Allein bei denen, die Veränderung ablehnen und ihre Mauern hochziehen, lösen die beiden Angst und Schrecken aus. Diese Menschen ergreifen schnell die Flucht. In diesem Moment unwissend, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, an dem ein Ausweichen unumgänglich sein wird. Denn alles hat seine Zeit. 
Der Skeptiker hat ein untrügliches Gespür dafür, wenn Menschen sich nicht auf ihrem Weg befinden und allein das Hochziehen einer Augenbraue und das Vorstrecken des Kopfes lässt den Menschen hinterfragen, was in seinem Leben wirklich zählt und welche Bedürfnisse es zur Zeit zu stillen gibt. 
Der Abwartende nimmt sich Zeit. Er hört  zu und lässt die Worte nachhallen. Auch wenn er kein Mensch der großen Worte ist, erscheint er doch als Respektperson. Durch seine Ruhe vermittelt er den Menschen ein Gefühl, im Hier und Jetzt genau so wie man ist, richtig zu sein. 
Sie haben viel erlebt und viel gehört auf ihren Reisen. Viel Zuwendung aber auch enorme Ablehnung erfahren. Und doch ihre Mission niemals in Frage gestellt!

Nachdem ich diesen Text heute nach Jahren wieder gelesen habe, ist mir bewusst geworden, dass ich mit den Jahren auch meine eigne Mission entwickelt habe und auch diese nicht in Frage stelle.
Und ein Punkt meiner Mission ist diese Schreibwerkstatt. Euch eine Begleiterin zu sein. Einen kreativen Rahmen zu schaffen, damit eure ganz persönlichen Geschichten entstehen können. Ich bin schon sehr gespannt auf das, was durch euch hinaus fließen will.

Und ich zitiere an dieser Stelle gern RUMI, da es gerade so passend scheint:
Jenseits von Richtig und Falsch gibt es einen Ort,
dort treffen wir uns!

Ich freue mich auf euch und kann euch verraten: Andrea Kröger und Andrea Zmrzlak freuen sich mindestens genauso auf euch!

Collage zu „Versöhnung“ und „freundlich angesehen“

Heute bekam ich den Impuls, mich dem Projektthema mal anders zu nähern. Mich inspirieren zu lassen, welche Impulse geweckt werden.
Also nahm ich mir ein paar Zeitungen vor und habe das rausgerissen, was mich berührt hat. Das habe ich auf ein großes Blatt geklebt und rundherum meine Impulse notiert.

Und das Ergebnis kannst Du auf dem Foto sehen.

So eine Collage kann auch innerhalb einerSchreibwerkstatt entstehen. Es geht immer um den Impuls, der sich im „Augenblick“ bemerkbar macht und sich über den Stift Ausdruck verleiht.

Ich wünsche dir eine schöne Zeit!
Simone

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Spontane Impulse zum Projektthema!

 

 

Wer bloggt hier?

Mein Name ist Simone Osteroth und ich werde den Blog von Christina im Rahmen des Projektes -Du hast mich freundlich angesehen- des ev. Bildungswerkes Moers weiterführen. Ich bin 45 Jahre alt, Unternehmensberaterin und Meditationslehrerin nach dem Dalmanuta-Prinzip. Die Zusammenarbeit mit Menschen und das Thema Versöhnung sind meine Herzensangelegenheit. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich das Projekt mit diesem Blog und meiner Schreibwerkstatt unterstützen darf.

Ich werde euch mitteilen, wie ich persönlich Versöhnung erlebt habe. Wie mein Leben durch Freundlichkeit wieder erhellt wurde. Mit euch teilen, was mir im Alltag zum Projektthema begegnet. Hier wird es etwas zu lesen geben von Projektbeteiligten. Und auch Kostproben von Dozenten, die ihre Vorträge im Rahmen der Projektwoche halten werden.
Und auch Du kannst diesen Blog lebendig werden lassen. Durch deine Kommentare und deine Beiträge. Ich freue mich, auf den regen Austausch mit Dir.

Lasst uns Geschichten erzählen zum Thema „Versöhnung“. Und uns damit gemeinsam Herzen berühren und Mut machen.

Du hast Versöhnung erlebt und willst Teil dieses Projektes werden?
Du suchst Unterstützung, deine Geschichte der Versöhnung zu Papier zu bringen?

Nutze unsere Schreibwerkstatt.

Worum geht es in der Schreibwerkstatt?
In der Schreibwerkstatt geht es um die Begegnung mit deiner persönlichen Versöhnung. Durch geführte Übungen werden deine Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht. Du wirst erstaunt sein, wie spielerisch wundervolle Texte entstehen. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch. Jeder Text der entsteht, ist genau richtig. Ist es doch deine Persönlichkeit, die zum Ausdruck kommt.
Die entstandenen Texte finden innerhalb der Schreibwerkstatt einen vertraulichen Raum zum Austausch. Und am Ende des Tages entscheidest Du, ob Du deinen Text im Rahmen des Projektes veröffentlichen und mit anderen teilen willst. Ob Du eine Möglichkeit schaffen willst, anderen damit Mut zu machen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Und unser Erfolg am Ende des Tages ist, wenn Du sagst: „In der Schreibwerkstatt durfte ich ganz ich selbst sein. Dort wurde ich mit Freundlichkeit angesehen.“

Wann?
Samstag, 14. Januar 2017 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Wo?
Kunstraum 70 – Atelier Andrea Zmrzlak, Feldstraße 70, 47441 Moers

Wer führt durch den Tag?
Simone Osteroth

Beitrag?
15,00 Euro
Wir haben eine Mittagspause eingeplant. Lasst uns dazu gemeinsam ein Jeder-bringt-etwas-mit-Buffet gestalten. Wir bitten dich, einen Snack deiner Wahl mitzubringen. Gemeinsam lassen wir uns dann von der Vielfalt überraschen.

Und wo melde ich mich an?
Ev. Familienbildungswerk Moers
Andrea Kröger
Telefon: 02841-100139
Stichwort: Schreibwerkstatt 14.01.17